torstai 30. syyskuuta 2010

Wie ein Finne

Ich sitze grade in einer der kleineren Bibliotheken die hier überall auf dem Kampus verteilt sind und verbringe meine Freistunde. Es ist einfach herlich leise, man hört nur das Summen der Klima-anlage und das klakkern der Tastatur. Draussen scheint die Sonne zwischen den bunten Blättern, der Himmel ist völlig wolkenfrei aber es ist kühl wenn man vor die Tür tritt.
Heute hatte ich schon zwei Stunden, eine Übungsgruppe und dann eine wo wir Texte von deutsch auf finnisch übersetzen. Diese beiden Stunden gefallen mir immer besonders gut weil dort so viel geredet wird. Bei den Übersetzungen hab ich bis jetzt am meisten gelernt und bemerkt das meine Sprachkentnisse mir eventuell doch nicht so viel helfen wie gedacht. Ich, als geborene Deutsche, lese die Texte natürlich wie eine Deutsche. Die Finnen aber lesen Texte anders, bestimmte Sachen müssen in finnischen Texten gar nicht erwähnt werden oder Sachen die für Deutsche selbstverständlich sind verstehen die Finnen ganz und gar nicht. Es ist echt schwer so zu denken wie ein Finne.
Nach dieser Freistunde hab ich noch zwei Vorlesungen, also bin ich bis um viertel vor sechs hier. Mit der letzten Vorlesung wird eine Stunde die am Dienstag ausgefallen ist gut gemacht. Ich wäre lieber am Dienstag um acht zur Uni gekommen als jetzt, am letzten Schultag der Woche, hier bis sechs zu hocken. Zum Glück darf man während den Vorlesungen essen, da kann ich mich auf meine Schokolade konzentrieren.:)

keskiviikko 22. syyskuuta 2010

Naschkatze.

Heute bin ich schon um sechs Uhr aufgestanden und anstatt mit dem Bus bin ich mit dem Opel von meiner Mama gefahren. Ich hab um sieben das Auto gestartet und bin los gedüst da ich dachte das meine erste Stunde um acht anfänge. Zehn nach acht stehe ich im Stau mitten in Turku und drehe fast durch da wohl anscheinend jeder zweite Autofahrer seinen Führerschein im Internet gewonnen hat! Zwanzig nach acht parke ich endlich mein Auto und renne zum Klassenraum der so gut wie leer ist. Nur ein Mittschüler sitzt dort, guckt mich lachend an und sagt: " Die Stunde fängt erst um halb neun an." Ich hätte schreien können. Naja, so viel zu meinem nicht so gut gelaufenen Morgen.
Mein restlicher Tag ist dann aber trotzdem gut gelaufen. Mittag haben die Mädels und ich uns was zu essen geholt, superlecker Zwiebel-Käsecroissant und zum Nachtisch himmlisch gute Schokocroissants und dann nach Schulschluss sind wir noch ins Kaffee zum plaudern gegangen. Hatten richtig viel spaß aber trotzdem bin ich jetzt ganz froh zuhause zu sein, einfach nur hier auf dem Sofa zu sitzen und Fernsehn. Ach ja, und ein bisschen Eis essen.:)

tiistai 21. syyskuuta 2010

Regen..

.. Regen und noch mehr Regen. Dumm für jemanden wie mich die heute einkaufen und in die Bücherei wollte aber keine Gummistiefel oder überhaupt irgentwelche wasserdichten Schuhe besitzt. Aber Gott sei dank giebt es Mama! Da wir in der Uni nichts mehr per Hand schreiben sondern so gut wie alles, außer persönliche Notizien, mit dem PC musste ich von Zuhause einen alten Drucker holen. Mama hatte mir dann schon eine Tüte mit Müslischüsseln, Topflappen und Kuchenteller fertig gemacht, die sie nicht mehr brauchte und die ich dann gekriegt hab. Aber das Beste war, das in unserer Garage ein Paar alte Gummistiefel waren, dunkelblau, bisschen staubig, aber süß! Dank Mama hab ich jetzt diesen Herbst trockene Füße, verbrenne mir die Finger nicht beim kochen, kann mein Müsli aus einer perfekten Schüssel essen und meinen Gästen kuchen servieren. Höchst wahrscheinlich kein selbstgebackenen aber immerhin Kuchen. Was mir jetzt noch fehlt wäre eine Jacke die einen Reisverschluss hat der geht, Wasserdicht ist und eine Kapuze hat. Naja, vielleicht nächsten Monat.

Hoffentlich regnet es morgen.:)

sunnuntai 19. syyskuuta 2010

Guten Abend

Wir sitzen hier zu zweit, gucken die neueste Verfilmung von Robin Hood und warten auf einige Freunde die noch vorbei kommen wollen. Ich habe schon lange überlegt, ob ich anfangen sollte einen Blog zu schreiben. Bisher jedoch habe ich immer wieder gedacht, das ich nicht die Geduld und Lust hätte oder ob ich überhaupt was zu sagen hätte. Anscheinend habe ich was zu sagen. Es mag nicht immer interessant, filosophisch oder klug sein, jedoch habe ich das Gefühl das es für mich auf irgenteiner weise terapheutisch ist. Ich habe es eigentlich noch nie gemocht zu schreiben. Besonders in der Schule, wo man nur bestimmte Themen hat und man so und so viele Wörter auf's Papier kriegen muss. Jetzt aber, wo ich diesen Text schreibe, habe ich zum ersten Mal seit langer Zeit das Gefühl das dass alles gar nicht so ernst sein muss.
So weit so gut, mal schauen was hier draus wird.